Gordon Moore: Pionier der Computertechnik verstorben
Einführung
Gordon Moore, Mitbegründer des Chipherstellers Intel, ist am Freitag im Alter von 94 Jahren verstorben. Er wird vor allem für das Mooresche Gesetz in Erinnerung bleiben, eine bedeutende Vorhersage über die Entwicklung der Rechenleistung von Computerchips.
Das Mooresche Gesetz
Im Jahr 1965 äußerte Moore die Prognose, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Chip jährlich verdoppeln würde. Diese Vorhersage wurde 1975 angepasst, als er eine Verdopplung alle zwei Jahre voraussagte. Diese Annahme diente als Antrieb für Technologieunternehmen, insbesondere Intel, um die Fortschritte in der Chiptechnologie voranzutreiben.
Das Mooresche Gesetz bleibt bis heute ein zentrales Konzept in der Technologiewelt, obwohl Experten in den letzten Jahren über die zukünftige Gültigkeit dieser Prognose diskutieren.
Philanthropische Tätigkeiten
In den letzten Jahrzehnten seines Lebens widmete sich Moore verstärkt philanthropischen Aktivitäten. Zusammen mit seiner Frau gründete er die Gordon and Betty Moore Foundation. Diese Stiftung setzt sich für die Förderung von Wissenschaft, Naturschutz, Patientenversorgung und den Erhalt des kulturellen Erbes in der Bay Area, der Region um San Francisco sowie im Silicon Valley ein.
Vermächtnis
Moores Einfluss auf die Technologiebranche ist unbestreitbar. Sein Vermögen wurde in diesem Jahr auf etwa 7,2 Milliarden Dollar geschätzt. Sein Erbe wird durch die fortlaufende Entwicklung der Computertechnologie und die Initiativen seiner Stiftung weitergetragen.
Schlussfolgerung
Gordon Moore hinterlässt nicht nur ein bedeutendes technologisches Erbe, sondern auch einen bleibenden Einfluss durch seine philanthropischen Bemühungen. Sein Lebenswerk wird weiterhin in der Technologie und in der Gesellschaft spürbar sein.